Donnerstag, 29. Oktober 2009
Ein Freudscher Versprecher:
"... eine sprachliche Fehlleistung, bei der ein eigentlicher Gedanke oder eine Intention des Sprechers unwillkürlich zu Tage tritt."

Na dann ist wohl klar wie derjenige zu den USA steht, der diese Grafik für eine Beilage der Financial Times Deutschland gebastelt hat - der Artikel Stemme ready for take off ist ansonsten lesenswert!
"... eine sprachliche Fehlleistung, bei der ein eigentlicher Gedanke oder eine Intention des Sprechers unwillkürlich zu Tage tritt."

Na dann ist wohl klar wie derjenige zu den USA steht, der diese Grafik für eine Beilage der Financial Times Deutschland gebastelt hat - der Artikel Stemme ready for take off ist ansonsten lesenswert!
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so titelt derStandard.at/etat im Rahmen der großen inhaltlichen Web2.0/SocialMedia Offensive. In diesem Fall wurden Niko Alm von Super Fi und ich interviewt wie wir die Auswirkungen von Web 2.0 und Social Media auf Marketing und Werbung sehen. Genannt wird unter anderem auch unser YouTube Channel für BMW Kurz daraus zitiert:
"Das Internet ist ein sozialer Raum - soziale Räume dienen den Menschen um ihrem Bedürfnis nach Beziehung, Nähe und Austausch gerecht zu werden", sagt Rappold. Plattformen wie Twitter, Facebook & Co hätten diese Bedürfnisse nicht nur erkannt, sondern würden sie auch adäquat adressieren. Zusätzlich würden sich "Kulturtechniken wie das 'linken und verlinkt werden' als Ausdruck des sozialen Austauschs" bilden. Ein Unternehmen sollte, so Rappold, vor allem darauf achten, diese sozialen Räume zu verstehen

Im Sinne der Vollständigkeit, die Fragen (per eMail) und meine Antworten von damals:
1. Inwieweit nutzen Firmen Web.2 Ihrer Erfahrung nach, um damit Kunden zu erreichen?
Derzeit wird Web 2.0 und der verwandte Begriff "Social Media" leider eher als Buzzword genützt um "auch was in dem Bereich zu machen". Es gibt aktuell v.a. im europäischen bzw. deutschsprachigen Raum noch zu wenige Beispiele, wo Unternehmen strategisch begründet und nachhaltig angelegt versuchen Ihre Zielgruppen unter zuhilfenahme der Paradigmen, Instrumente und Technologien des Web 2.0 besser zu erreichen, informieren oder zu servicieren.
2. Welches Potenzial sehen Sie in Web 2.0?
Web 2.0 ist nicht das 2. Internet, sondern jener Teil des Internets der extrem erfolgreich funktioniert - hier finden die massiven Anstiege hinsichtlich Reichweiten, Zugriffe, etc. statt (YouTube, Facebook, Twitter, & Co). Wir können also feststellen, dass es sich um ein Umfeld handelt wo sich hunderte Millionen Menschen aufhalten und immer mehr Zeit verbingen (Zeit, die von anderen Medien abgezogen wird). Aus diesen faktischen Gründen ist das Potenzial von Web 2.0 für Unternehmen sehr groß. Eine Einschätzung von Forrester erwartet bis 2014 rund +20% aller Werbespendings im Interaktiven (=Web) Bereich und in diesem Zeitraum ist der Bereich Web 2.0 + Social Media mit +34% pro Jahr der wachstumsstärkste!
3. Ist der Einsatz dieser Werbeformen überhaupt ein Thema in Österreich nur etwa nur ein Hype?
Ich glaube nicht, dass Österreich weltweit eine Sonderrolle einnimmt und sich hier Menschen dazu entscheiden, das große Angebot im Internet nicht anzunehmen. Insofern gibt es eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit für Unternehmen, die sich in Zukunft entwickelnden Dialogmöglichkeiten im Web 2.0 zu evaluieren und anzuwenden. Ich möchte "Werbeformate" bewußt vermeiden, denn es geht eben um Dialog und Gespräche - das ist auch die große Schwierigkeit und Herausforderung für Unternehmen. Unternehmen sprechen nicht, sondern haben Erfahrung im Broadcasting, im "senden" - die Fähigkeit als Organisation ganzheitlich kommunizieren zu können, muß erst erarbeitet werden. Das sind große Aufgaben die nur durch ein umfassendes Change Management bewältigt werden können.
Ein Hype sind jene aktionistischen Anwendungen von Blogs, Twitter, Facebook & Co die nur darauf abzielen, die selbe uninteressante Botschaft in einem anderen Kanal rauszuposaunen. Das wird aber auch mangels Erfolg wieder verschwinden.
4. Gibt es positive/negative Beispiele, auf die Sie verweisen können (ev. mit Bildern, Links zu Vidoes…)
Ein aktueller Artikel im St. Gallen Marketing Review analysiert sehr exakt unsere Erfolge im Rahmen des internationalen digitalen Launch des BMW X1 Concept Cars.
5. Worauf sollte man beim Einsatz von Web 2.0 als Unternehmer achten?
Das Internet ist ein sozialer Raum - soziale Räume dienen den Menschen um Ihrem Bedürfnis nach Beziehung, Nähe und Austausch gerecht zu werden. Plattformen wie Twitter, Facebook & Co haben diese Bedürfnisse nicht nur erkannt, sondern adressieren sie auch adäquat. Daneben bilden sich Kulturtechniken wie das "linken und verlinkt" werden als Ausdruck des sozialen Austauschs. Deshalb sollte ein Unternehmen beim Einsatz dieser Instrumente v.a. darauf achten, diese sozialen Räume zu verstehen - dort bewegen sich schon Menschen und haben jeweils eine Sprache entwickelt. Man muß diese Sprache lernen und sich in dieses soziale Umfeld integrieren - sonst wird man zum ungeliebten Zuwanderer. Hier geht es also nicht primär um technische Faktoren sondern um inhaltliche, soziale. Da setzen wir bei der Organisation, bei den handelnden Personen an, die gilt es auszubilden, zu coachen, zu befähigen diese Instrumente erfolgreich einzusetzen.
6. Ist der Erfolg solcher Werbemittel überhaupt messbar? Wenn ja, wie?
Die Messbarkeit ist eine große Herausforderung - bisher hat man immer versucht "Industriestandards" zu etablieren. Derzeit entwickelt sich der Markt dermaßen dynamisch, dass alte Währungen (TKP, PI, etc.) nicht mehr valide anwendbar sind und neue Währungen noch nicht etabliert bzw. anerkannt sind. Das ist auch ein Henne-Ei Problem. Eine Währung zu etablieren lohnt sich erst bei großen Volumen, aber erst bei großen Volumen denkt man darüber nach dafür eine Währung zu etablieren. Unsere Kunden gehen nun mit uns den Weg individuelle interne Währungen im Sinne von Wchselkursen zu entwickeln. So können wir zB feststellen, dass ein Seher eines TV Spots von BMW im Vergleich zu einem Seher eines Clips auf youTube.com/bmw im Kostenverhältnis 10:1 steht - das obwohl Interaktionstiefe und Nähe zum Kunden auf dem Kanal YouTube deutlich höher sind.
"Das Internet ist ein sozialer Raum - soziale Räume dienen den Menschen um ihrem Bedürfnis nach Beziehung, Nähe und Austausch gerecht zu werden", sagt Rappold. Plattformen wie Twitter, Facebook & Co hätten diese Bedürfnisse nicht nur erkannt, sondern würden sie auch adäquat adressieren. Zusätzlich würden sich "Kulturtechniken wie das 'linken und verlinkt werden' als Ausdruck des sozialen Austauschs" bilden. Ein Unternehmen sollte, so Rappold, vor allem darauf achten, diese sozialen Räume zu verstehen

Im Sinne der Vollständigkeit, die Fragen (per eMail) und meine Antworten von damals:
1. Inwieweit nutzen Firmen Web.2 Ihrer Erfahrung nach, um damit Kunden zu erreichen?
Derzeit wird Web 2.0 und der verwandte Begriff "Social Media" leider eher als Buzzword genützt um "auch was in dem Bereich zu machen". Es gibt aktuell v.a. im europäischen bzw. deutschsprachigen Raum noch zu wenige Beispiele, wo Unternehmen strategisch begründet und nachhaltig angelegt versuchen Ihre Zielgruppen unter zuhilfenahme der Paradigmen, Instrumente und Technologien des Web 2.0 besser zu erreichen, informieren oder zu servicieren.
2. Welches Potenzial sehen Sie in Web 2.0?
Web 2.0 ist nicht das 2. Internet, sondern jener Teil des Internets der extrem erfolgreich funktioniert - hier finden die massiven Anstiege hinsichtlich Reichweiten, Zugriffe, etc. statt (YouTube, Facebook, Twitter, & Co). Wir können also feststellen, dass es sich um ein Umfeld handelt wo sich hunderte Millionen Menschen aufhalten und immer mehr Zeit verbingen (Zeit, die von anderen Medien abgezogen wird). Aus diesen faktischen Gründen ist das Potenzial von Web 2.0 für Unternehmen sehr groß. Eine Einschätzung von Forrester erwartet bis 2014 rund +20% aller Werbespendings im Interaktiven (=Web) Bereich und in diesem Zeitraum ist der Bereich Web 2.0 + Social Media mit +34% pro Jahr der wachstumsstärkste!
3. Ist der Einsatz dieser Werbeformen überhaupt ein Thema in Österreich nur etwa nur ein Hype?
Ich glaube nicht, dass Österreich weltweit eine Sonderrolle einnimmt und sich hier Menschen dazu entscheiden, das große Angebot im Internet nicht anzunehmen. Insofern gibt es eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit für Unternehmen, die sich in Zukunft entwickelnden Dialogmöglichkeiten im Web 2.0 zu evaluieren und anzuwenden. Ich möchte "Werbeformate" bewußt vermeiden, denn es geht eben um Dialog und Gespräche - das ist auch die große Schwierigkeit und Herausforderung für Unternehmen. Unternehmen sprechen nicht, sondern haben Erfahrung im Broadcasting, im "senden" - die Fähigkeit als Organisation ganzheitlich kommunizieren zu können, muß erst erarbeitet werden. Das sind große Aufgaben die nur durch ein umfassendes Change Management bewältigt werden können.
Ein Hype sind jene aktionistischen Anwendungen von Blogs, Twitter, Facebook & Co die nur darauf abzielen, die selbe uninteressante Botschaft in einem anderen Kanal rauszuposaunen. Das wird aber auch mangels Erfolg wieder verschwinden.
4. Gibt es positive/negative Beispiele, auf die Sie verweisen können (ev. mit Bildern, Links zu Vidoes…)
Ein aktueller Artikel im St. Gallen Marketing Review analysiert sehr exakt unsere Erfolge im Rahmen des internationalen digitalen Launch des BMW X1 Concept Cars.
5. Worauf sollte man beim Einsatz von Web 2.0 als Unternehmer achten?
Das Internet ist ein sozialer Raum - soziale Räume dienen den Menschen um Ihrem Bedürfnis nach Beziehung, Nähe und Austausch gerecht zu werden. Plattformen wie Twitter, Facebook & Co haben diese Bedürfnisse nicht nur erkannt, sondern adressieren sie auch adäquat. Daneben bilden sich Kulturtechniken wie das "linken und verlinkt" werden als Ausdruck des sozialen Austauschs. Deshalb sollte ein Unternehmen beim Einsatz dieser Instrumente v.a. darauf achten, diese sozialen Räume zu verstehen - dort bewegen sich schon Menschen und haben jeweils eine Sprache entwickelt. Man muß diese Sprache lernen und sich in dieses soziale Umfeld integrieren - sonst wird man zum ungeliebten Zuwanderer. Hier geht es also nicht primär um technische Faktoren sondern um inhaltliche, soziale. Da setzen wir bei der Organisation, bei den handelnden Personen an, die gilt es auszubilden, zu coachen, zu befähigen diese Instrumente erfolgreich einzusetzen.
6. Ist der Erfolg solcher Werbemittel überhaupt messbar? Wenn ja, wie?
Die Messbarkeit ist eine große Herausforderung - bisher hat man immer versucht "Industriestandards" zu etablieren. Derzeit entwickelt sich der Markt dermaßen dynamisch, dass alte Währungen (TKP, PI, etc.) nicht mehr valide anwendbar sind und neue Währungen noch nicht etabliert bzw. anerkannt sind. Das ist auch ein Henne-Ei Problem. Eine Währung zu etablieren lohnt sich erst bei großen Volumen, aber erst bei großen Volumen denkt man darüber nach dafür eine Währung zu etablieren. Unsere Kunden gehen nun mit uns den Weg individuelle interne Währungen im Sinne von Wchselkursen zu entwickeln. So können wir zB feststellen, dass ein Seher eines TV Spots von BMW im Vergleich zu einem Seher eines Clips auf youTube.com/bmw im Kostenverhältnis 10:1 steht - das obwohl Interaktionstiefe und Nähe zum Kunden auf dem Kanal YouTube deutlich höher sind.
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Kommen Sie und überzeugen Sie sich. Hereinspaziert, hereinspaziert ;-)
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Mittwoch, 28. Oktober 2009
Es gibt erste zaghafte, aber gelungene Schritte der österreichischen Bundesregierung im Bereich von Social Media und zwar in Person von Marcin Kotlowski. Er ist Sprecher von Medienstaatssekretär Josef Ostermayer.
Seit kurzem betreibt Marcin Kotlowski einen Twitter Account und berichtet zeitnah aus seinem beruflichen Alltag. Dabei gratuliert er dem auch twitternden Chefredakteur des Bestseller aus dem Hause Manstein medienadäquat zum gelungenen Relaunch des Bestseller. Er empfiehlt die LeWeb in Paris oder hat gute Tipps für die grippekranke Journalistin Corinna Milborn die kürzlich auch in den GAP100 war.
So einfach lässt sich Authentizität, Fachwissen und Nähe zu seinen Stakeholdern erfolgreich umsetzen - Herzliche Gratulation zur gelungenen Übung.
Dies verwundert aber nicht allzu sehr, war doch Marcin Kotlowski von 2003 bis 2007 erfolgreicher Geschäftsführer der Echonet Agentur und hatte dort tagtäglich mit neuen Medien zu tun.
Sebastian Loudon bedankte sich kürzlich auch wieder via Twitter für die Glückwünsche von Kotlowski und erkundigte sich gleich nach möglichen Ergebnissen aus Brüssel:

Keine 40 Minuten später gibt es dazu schon Informationen, wieder über Twitter und Marcin Kotlowski meldet eine ORF Einigung mit der Kommission und verlinkt auf die entsprechende Aussendung der EU:

Derzeit hält Marcin Kotlowski bei 63 Followern nach den ersten 21 Tweets. Das heißt er ist noch kurz genug dabei um sich die Twitter Tips von Guy Kawasaki zu Gemüte zu führen.

Ich persönlich würde Marcin Kotlowski noch die Liste der twitternden Journalisten von Gerald Bäck sehr ans Herz legen. Hier findet er seine Stakeholder mit denen er auf Augenhöhe sprechen kann. Im übrigen ist er meiner Meinung nach eine sehr interessante Zukunftshoffnung der SPÖ. Die Frage ist wie weit seine persönlichen politischen Ambitionen gehen?
Seit kurzem betreibt Marcin Kotlowski einen Twitter Account und berichtet zeitnah aus seinem beruflichen Alltag. Dabei gratuliert er dem auch twitternden Chefredakteur des Bestseller aus dem Hause Manstein medienadäquat zum gelungenen Relaunch des Bestseller. Er empfiehlt die LeWeb in Paris oder hat gute Tipps für die grippekranke Journalistin Corinna Milborn die kürzlich auch in den GAP100 war.
So einfach lässt sich Authentizität, Fachwissen und Nähe zu seinen Stakeholdern erfolgreich umsetzen - Herzliche Gratulation zur gelungenen Übung.
Dies verwundert aber nicht allzu sehr, war doch Marcin Kotlowski von 2003 bis 2007 erfolgreicher Geschäftsführer der Echonet Agentur und hatte dort tagtäglich mit neuen Medien zu tun.
Sebastian Loudon bedankte sich kürzlich auch wieder via Twitter für die Glückwünsche von Kotlowski und erkundigte sich gleich nach möglichen Ergebnissen aus Brüssel:

Keine 40 Minuten später gibt es dazu schon Informationen, wieder über Twitter und Marcin Kotlowski meldet eine ORF Einigung mit der Kommission und verlinkt auf die entsprechende Aussendung der EU:

Derzeit hält Marcin Kotlowski bei 63 Followern nach den ersten 21 Tweets. Das heißt er ist noch kurz genug dabei um sich die Twitter Tips von Guy Kawasaki zu Gemüte zu führen.

Ich persönlich würde Marcin Kotlowski noch die Liste der twitternden Journalisten von Gerald Bäck sehr ans Herz legen. Hier findet er seine Stakeholder mit denen er auf Augenhöhe sprechen kann. Im übrigen ist er meiner Meinung nach eine sehr interessante Zukunftshoffnung der SPÖ. Die Frage ist wie weit seine persönlichen politischen Ambitionen gehen?
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Freitag, 23. Oktober 2009
The campaign got a huge boost after a one-day targeted homepage takeover Oct. 19 on high-reach sites, including ESPN.com, CNN.com and SportsYahoo.com. That more than doubled the number of Facebook fans into the range of 1.7 million. (As of press time Oct. 22, the number had topped 2 million).
The results thus far have blown away Mr. Peyton, who felt at the campaign's onset that "If we got a million connections, that would be cool." He called the push "a pretty powerful piece of advertising because people are buying into it and we aren't giving anything away."
more to read at AdAge.
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Die Grünen stellen sich einem offenen Diskussionsprozeß der auch das Potential der aktiven Websuer miteinbezieht.
Nicht lange warten muß man danach auf geifernde Haßaussendungen vom österreichischen Reserveg*bbels Herbet Kickl der da meint:
"Der angestrebte Idealzustand der GrünInnen ist laut der vorgelegten Thesen die radfahrende, vegetarische, arbeitslose Lehrerin mit Migrationshintergrund, die täglich einen Pullover für den Weltfrieden strickt"
Auch wenn diese krude These, die wohl zu vielen hintereinander bestellten und konsumierten "3 Bier" entspringt, so richtig sein sollte - das ist mir doch definitiv lieber als der angestrebte Idealzustand der FPÖ:
Ein mit Springerstiefeln und geringem Bildungsniveau ausgestatteter Modernisierungsverlierer der mit Bierfahne und Übergewicht daheim seine Frau schlägt und dem Staat die Schuld an seinem selbstgewählten Elend gibt um sich unter der Führung eines "starken Mannes" seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe an den Schwachen der Gesellschaft abzureagieren?
Merke: Klischees gibts überall. Den Breichreiz über Kickl stoppt es nicht.
Nicht lange warten muß man danach auf geifernde Haßaussendungen vom österreichischen Reserveg*bbels Herbet Kickl der da meint:
"Der angestrebte Idealzustand der GrünInnen ist laut der vorgelegten Thesen die radfahrende, vegetarische, arbeitslose Lehrerin mit Migrationshintergrund, die täglich einen Pullover für den Weltfrieden strickt"
Auch wenn diese krude These, die wohl zu vielen hintereinander bestellten und konsumierten "3 Bier" entspringt, so richtig sein sollte - das ist mir doch definitiv lieber als der angestrebte Idealzustand der FPÖ:
Ein mit Springerstiefeln und geringem Bildungsniveau ausgestatteter Modernisierungsverlierer der mit Bierfahne und Übergewicht daheim seine Frau schlägt und dem Staat die Schuld an seinem selbstgewählten Elend gibt um sich unter der Führung eines "starken Mannes" seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe an den Schwachen der Gesellschaft abzureagieren?
Merke: Klischees gibts überall. Den Breichreiz über Kickl stoppt es nicht.
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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Ich bin überwältigt! Keine 24 Stunden nachdem wir offiziell kommuniziert haben, dass Knallgrau durch seinen neuen Mehrheitseigentümer, die Virtual Identity AG, zur vi knallgrau GmbH wird gibt es ein unglaubliches Medienecho.

In den klassischen Medien ebenso wie in den sozialen Medien in denen wir uns zu Hause fühlen. Eine kleine erste Zusammenfassung:
News schreibt anlässlich des Deals: "... 2001 von vier Studenten sprichwörtlich als Garagenfirma gegründet hat sich Knallgrau zu einem der Big Player im immer noch relativ neuen Werbesegment Internet gemausert"
Der Horizont in Österreich zitiert mich heute Online: „Knallgrau nd Virtual Identity sind die denkbar beste Kombination um Kunden in der DACH-Region im Bereich Social Media ein zwingendes Leistungsportfolio anzubieten.“
und verspricht mehr in der gedruckten Ausgabe morgen Freitag.
derStandard.at schreibt Online im Ressort Web und auf Etat.at: "Wir wachsen damit in eine neue Größenordnung und Liga." Die gemeinsame Agentur unterhält vier Standorte, in Wien, München, Freiburg und Berlin, und beschäftigt insgesamt rund 100 Mitarbeiter bei einem geplanten Jahresumsatz von zehn Millionen Euro im heurigen Jahr.
Werbeplanung.at schreibt in seinem Beitrag: "knallgrau sei die perfekte Ergänzung und bringe breite Erfahrungen aus innovativen Marketing-Projekten ein, heißt es seitens virtual identity. Selbst steuere das Unternehmen wiederum seine jahrelange Erfahrung aus der Beratung, dem Change Management und dem Roll-Out globaler Governance-Konzepte im Social-Media-, Intranet- sowie Web-Umfeld bei."
Deutsche Startups berichtet Online: Die Münchner Media-Agentur Virtual Identity übernimmt eine mehrheitliche Beteiligung an der österreichischen Social-Media-Agentur Knallgrau.
Internet World Business schreibt: "Die Wiener Agentur, die künftig als vi knallgrau firmiert, wird auch weiterhin von deren Gründern Matthias Platzer und Dieter Rappold geleitet."
Auch Meedia berichtet: "Die kombinierten Erfahrungen und Methoden von Knallgrau und Virtual Identity ergänzen sich in idealer Weise", erklärt der Gründer und CEO der Virtual Identity AG, Ralf Heller.
Der deutsche Horizont schreibt heute Online: Mit dem Zusammenschluss der unternehmergeführten Agenturen, die gemeinsam einen Gesamtumsatz von 10 Millionen Euro erreichen dürften, ist man nach eigenen Angaben erster Anbieter für umfassende Social Media Services in der D/A/CH-Region.
Alexander Wunschel gratuliert uns im Rahmen unserer Kommunikation durch unsere Mitarbeiter in den Kommentaren: Kudos! ;-)
Bis nach Großbritannien ging die Nachricht und Lee Bryant gratulierte - er erzählte mir erst kürzlich von seinem Deal Headshift/Dachis Group: "Congrats to @knallgrau and @sierralog (2 marriages this year!) for joining with VI to become the leading DACH agency: http://bit.ly/2dsVmq". Christoph hat sogar aus Los Angeles gratuliert!
Auch Paul Squires, ehemals bei unserem Kunden E.ON UK beschäftigt, meldete sich mit tollem Feedback:

In weniger als 24 Stunden nach meiner Zählung von 20:46 ganze 151 Tweets zu knallgrau!
Dazu ungezählte Glückwünsche per direct message, in Tweets, in Kommentaren, per eMail, auf Facebook - von Kunden, hochgeschätzten Branchenkollegen, ehemaligen MitarbeiterInnen, Freunden ... Ein riesengroßes Dankeschön an Alle die uns so wohl gesonnen sind und sich mit uns freuen!
Dienstag, 20. Oktober 2009
Bislang war man solches nur von Wolfgang Fellner und Konsorten gewöhnt, aber die neue Offenheit und Transparenz im Schlagabtausch der Befindlichkeiten von Journalisten österreichischer Qualitätszeitungen macht unserem Land als Hochburg des gediegenen Kabaretts alle Ehre.
Im übrigen schätze ich die witzige und selbstironische Extrovertiertheit des M. Fleischhacker mittlerweile. Dynasty & Denver Clan ist ein Sch.ß dagegen. Man muß dabei fairerweise anmerken, dass das Weblog von Fleischhacker das einzig relevante Blog eines Chefredakteurs einer österreichischen Tageszeitung ist.
Ein kleiner Auszug aus der persöhnlichen Fehde zwischen Harald Fidler (in der roten Ecke / derStandard) und Michael Fleischhacker (in der blauen Ecke / die Presse):
@Longjohn
Gähn. Ich hab die Leier, die "Presse" sei eh nur ein zweiter Standard, auch schon linkslinks uswusf wirklich sowas von satt. Primitiv bin ich selber, da brauch ich Sie wirklich nicht.
Michael Fleischhacker, Freitag, 16. Oktober 2009 #
------------------
Der eigentliche Skandal ist doch nicht der Inhalt von fle's Kommentars in der So-Presse, auch nicht seine Wortwahl (die ich im übrigen recht amüsant fand), sondern, daß Journalisten offensichtlich zwar alles in diesem Land kritisieren dürfen (und das ist gut so, denn zu kritisieren gibt es genug) nur nicht sich selbst bzw. die Messmethode der eigenen Reichweiten.
------------------
Lieber Harald,
ich hab bei Dir am Freitag um 17.20h per SMS angefragt (O-Text: "Sag, ist Dir das, was Ihr da heute treibt, selber so peinlich, dass es mit red gekennzeichnet ist, oder hat es der Bergmann selbst geschrieben?"), an die Nummer 069910025482, wie man auf meinem Mobiltelefon jederzeit nachprüfen kann. Unter dieser Nummer hab ich Dich eingespreichert, falls sie unaktuell ist, bitte ich um eine aktuellere.
Ich glaube, Du weißt ohnehin am Besten über die journalistischen Schwächen in der Entstehungsgeschichte Deines Beitrags Bescheid, Einiges davon hast Du ja unterwegs korrigiert. Den Rest wird man imProtokoll der MA-Vorstandssitzung nachlesen können.
Deine Erklärung für das "red" statt des "fid" finde ich übrigens ausgesprochen süß.
Lg, Fle
Michael Fleischhacker, Sonntag, 18. Oktober 2009 #
---------
@ fle
lieber michael,
a) da bist du leider nicht mehr auf dem letzten stand, auch wenn ich dir schon ein paar sms von aktuelleren anschlüssen geschickt habe und du dankenswerterweise meist geantwortet hast. ich schick dir eine neuere nummer.
b) wenn drei von einander unabhängige quellen journalistisch schwach sind, dann respekt vor eurem rechercheaufwand!
c) freut mich, dass du meine erklärung süß findest. ich finde deinen blog auch ausgesprochen schnuckelig.
best,
fid
fid@diemedien.at, Sonntag, 18. Oktober 2009 #
---------
@fid
Lieber Harald
a) Danke für die neue Nummer. "Reply" drücken ist eben doch leichter als schauen, ob in den Kontakten noch die richtige nummer steht...
b) Der Respekt ist ganz auf meiner Seite: 3 Rechercheanrufe für 15 Zeilen mit 2 verkürzten fle-Zitaten und einem aktuellen Halbsatz, das ist die wahre Bescheidenheit des Recherchetiers.
c) Na schau
Lg, Fle
Michael Fleischhacker, Sonntag, 18. Oktober 2009 #
---------
Ein Hammer! Danke, ganz großes Kino.
Das Währungsdrama
Aber worum gehts eigentlich? Fleischhacker prangert zu Recht einen alten Mißstand an - In einer Zeit wo jedem 14jährigen klar ist, dass sich Medienkonsum und Gewohnheiten massiv verändern versucht ein Verband an Verlegern nach wie vor mit alten Währungen seinen Werbekunden möglichst viel Kohle aus dem Kreuz zu leiern. Aber das haben Währungen eben so an sich - sie orientieren sich nicht am wahren Wert, sondern vor allem am Vertrauen in sie selbst.
Deshalb gibt es auch nicht eine noch viel größere Flucht aus dem US Dollar angesichts explodierender Defizite und überbordender Außenhandelsbilanzdefizite - weil man dem US Dollar vertraut. So vertrauen auch einige Werbekunden vor allem in Österreich noch fest darauf, dass die ganzen Anzeigen in Zeitungen bestimmt intensiv angestarrt werden und eben deshalb kostet eine ganze Seite in der SO Krone knappe EUR 32.000,-. Na bist du deppert ...
Im übrigen schätze ich die witzige und selbstironische Extrovertiertheit des M. Fleischhacker mittlerweile. Dynasty & Denver Clan ist ein Sch.ß dagegen. Man muß dabei fairerweise anmerken, dass das Weblog von Fleischhacker das einzig relevante Blog eines Chefredakteurs einer österreichischen Tageszeitung ist.
Ein kleiner Auszug aus der persöhnlichen Fehde zwischen Harald Fidler (in der roten Ecke / derStandard) und Michael Fleischhacker (in der blauen Ecke / die Presse):
@Longjohn
Gähn. Ich hab die Leier, die "Presse" sei eh nur ein zweiter Standard, auch schon linkslinks uswusf wirklich sowas von satt. Primitiv bin ich selber, da brauch ich Sie wirklich nicht.
Michael Fleischhacker, Freitag, 16. Oktober 2009 #
------------------
Der eigentliche Skandal ist doch nicht der Inhalt von fle's Kommentars in der So-Presse, auch nicht seine Wortwahl (die ich im übrigen recht amüsant fand), sondern, daß Journalisten offensichtlich zwar alles in diesem Land kritisieren dürfen (und das ist gut so, denn zu kritisieren gibt es genug) nur nicht sich selbst bzw. die Messmethode der eigenen Reichweiten.
------------------
Lieber Harald,
ich hab bei Dir am Freitag um 17.20h per SMS angefragt (O-Text: "Sag, ist Dir das, was Ihr da heute treibt, selber so peinlich, dass es mit red gekennzeichnet ist, oder hat es der Bergmann selbst geschrieben?"), an die Nummer 069910025482, wie man auf meinem Mobiltelefon jederzeit nachprüfen kann. Unter dieser Nummer hab ich Dich eingespreichert, falls sie unaktuell ist, bitte ich um eine aktuellere.
Ich glaube, Du weißt ohnehin am Besten über die journalistischen Schwächen in der Entstehungsgeschichte Deines Beitrags Bescheid, Einiges davon hast Du ja unterwegs korrigiert. Den Rest wird man imProtokoll der MA-Vorstandssitzung nachlesen können.
Deine Erklärung für das "red" statt des "fid" finde ich übrigens ausgesprochen süß.
Lg, Fle
Michael Fleischhacker, Sonntag, 18. Oktober 2009 #
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@ fle
lieber michael,
a) da bist du leider nicht mehr auf dem letzten stand, auch wenn ich dir schon ein paar sms von aktuelleren anschlüssen geschickt habe und du dankenswerterweise meist geantwortet hast. ich schick dir eine neuere nummer.
b) wenn drei von einander unabhängige quellen journalistisch schwach sind, dann respekt vor eurem rechercheaufwand!
c) freut mich, dass du meine erklärung süß findest. ich finde deinen blog auch ausgesprochen schnuckelig.
best,
fid
fid@diemedien.at, Sonntag, 18. Oktober 2009 #
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@fid
Lieber Harald
a) Danke für die neue Nummer. "Reply" drücken ist eben doch leichter als schauen, ob in den Kontakten noch die richtige nummer steht...
b) Der Respekt ist ganz auf meiner Seite: 3 Rechercheanrufe für 15 Zeilen mit 2 verkürzten fle-Zitaten und einem aktuellen Halbsatz, das ist die wahre Bescheidenheit des Recherchetiers.
c) Na schau
Lg, Fle
Michael Fleischhacker, Sonntag, 18. Oktober 2009 #
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Ein Hammer! Danke, ganz großes Kino.
Das Währungsdrama
Aber worum gehts eigentlich? Fleischhacker prangert zu Recht einen alten Mißstand an - In einer Zeit wo jedem 14jährigen klar ist, dass sich Medienkonsum und Gewohnheiten massiv verändern versucht ein Verband an Verlegern nach wie vor mit alten Währungen seinen Werbekunden möglichst viel Kohle aus dem Kreuz zu leiern. Aber das haben Währungen eben so an sich - sie orientieren sich nicht am wahren Wert, sondern vor allem am Vertrauen in sie selbst.
Deshalb gibt es auch nicht eine noch viel größere Flucht aus dem US Dollar angesichts explodierender Defizite und überbordender Außenhandelsbilanzdefizite - weil man dem US Dollar vertraut. So vertrauen auch einige Werbekunden vor allem in Österreich noch fest darauf, dass die ganzen Anzeigen in Zeitungen bestimmt intensiv angestarrt werden und eben deshalb kostet eine ganze Seite in der SO Krone knappe EUR 32.000,-. Na bist du deppert ...
Am SO Abend war ich eigentlich positiv überrascht, wie konstruktiv und einigermaßen vernünftig die Debatte im Zentrum verlaufen ist (auch wenn ich über die ersten 30-40min nicht hinauskam).
Neben den Pensionistenvertretern Karl Blecha und Andreas Kohl waren IV Generalsekretär Markus Beyrer, die Grüne Marie Ringler, der Pensionsexperte Wolfgang Mazal und Wolfgang Moitzi als Vertreter der SJ.
Wider der Eigenständigkeit
Wütend macht mich dabei ein Herr Moitzi, wo man sich ernsthaft fragen muß mit welcher Berechtigung dieser Mensch in der Gesprächsrunde sitzt. Allen Ernstes fordert er den Trend zur privaten Pensionsvorsorge zu unterbinden und "das Vertrauen der jungen Menschen in unser staatliches Pensionssystem zu stärken". Kein vernünftig denkender Mensch meiner Generation rechnet ernsthaft damit auch nur annähernd über eine staatliche Pension das zurückzubekommen was man in den kommenden 30 bis 40 Jahren einzahlt. Um zu dieser Annahme zu kommen muß man kein großer Finanzmathematiker vor dem Herrn sein. Was also nützt mir Vertrauen in etwas, das nur deshalb nicht angepasst, repariert und überholt wird weil Politiker Angst davor haben viele Wählerstimmen von betroffenen Pensionistinnen zu verlieren.
Ich persönlich finde die Situation auch gar nicht sonderlich unfair. Wir blicken heute auf eine der am längsten andauernden Friedensperioden der Geschichte Mitteleuropas zurück (65 Jahre) in der enormer Wohlstand aufgebaut wurde (Sachwerte und Kapital). Das selbe Glück hatte die Generation der heutigen PensionistInnen nicht. Es scheint daher nur Recht und billig es unserer Generation zuzumuten, zusätzlich für sich selbst vorzusorgen. Man sollte das nur offen und ehrlich sagen und die Menschen nicht mit Lügen abspeisen.
Mangelnde Flexiblilität am Arbeitsmarkt
Christoph Chorherr spricht konkret über das Problem der steigenden Vorruhestände bzw. dem sinkenden Pensionsantrittsalter und ich kann Ihm nur Recht geben. Aus sozialer und auch menschlicher Sicht ist das in hohem Maße problematisch und eine Zerstörung des Kitt unserer Gesellschaft - gemeinsam arbeitende Menschen unterschiedlicher Generationen sind die Grundlage für wechselseitigen Respekt und Wertschätzung.
Doch warum funktioniert das nicht? Aus meiner Sicht, weil unser Arbeitsmarkt nach wie vor vielfach Arbeitskraft falsch einschätzt und einstuft. Unser System der Kollektivverträge treibt Gehälter (auch) dort künstlich in die Höhe wo es wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist. Zusätzlich gibt es eine geringe Mobilität im Arbeitsmarkt, kaum Flexibilität - den Ausweg daraus sieht man unter anderem beim ORF. Hier stimme ich Christoph Chorherr nicht zu - gerade beim ORF handelt es sich vielfach um "weiße Elefanten" die unglaubliche Privilegien genießen die Hohn und Spott für die prekären Arbeitsverhältnisse der nachkommenden ORFler sind (O-Ton eines jungen ORF-lers der mir selbiges hinterlegt mit den konkreten Zahlen berichtete).
Die selbstauferlegte Starre ist die Hürde und sie gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Neben den Pensionistenvertretern Karl Blecha und Andreas Kohl waren IV Generalsekretär Markus Beyrer, die Grüne Marie Ringler, der Pensionsexperte Wolfgang Mazal und Wolfgang Moitzi als Vertreter der SJ.
Wider der Eigenständigkeit
Wütend macht mich dabei ein Herr Moitzi, wo man sich ernsthaft fragen muß mit welcher Berechtigung dieser Mensch in der Gesprächsrunde sitzt. Allen Ernstes fordert er den Trend zur privaten Pensionsvorsorge zu unterbinden und "das Vertrauen der jungen Menschen in unser staatliches Pensionssystem zu stärken". Kein vernünftig denkender Mensch meiner Generation rechnet ernsthaft damit auch nur annähernd über eine staatliche Pension das zurückzubekommen was man in den kommenden 30 bis 40 Jahren einzahlt. Um zu dieser Annahme zu kommen muß man kein großer Finanzmathematiker vor dem Herrn sein. Was also nützt mir Vertrauen in etwas, das nur deshalb nicht angepasst, repariert und überholt wird weil Politiker Angst davor haben viele Wählerstimmen von betroffenen Pensionistinnen zu verlieren.
Ich persönlich finde die Situation auch gar nicht sonderlich unfair. Wir blicken heute auf eine der am längsten andauernden Friedensperioden der Geschichte Mitteleuropas zurück (65 Jahre) in der enormer Wohlstand aufgebaut wurde (Sachwerte und Kapital). Das selbe Glück hatte die Generation der heutigen PensionistInnen nicht. Es scheint daher nur Recht und billig es unserer Generation zuzumuten, zusätzlich für sich selbst vorzusorgen. Man sollte das nur offen und ehrlich sagen und die Menschen nicht mit Lügen abspeisen.
Mangelnde Flexiblilität am Arbeitsmarkt
Christoph Chorherr spricht konkret über das Problem der steigenden Vorruhestände bzw. dem sinkenden Pensionsantrittsalter und ich kann Ihm nur Recht geben. Aus sozialer und auch menschlicher Sicht ist das in hohem Maße problematisch und eine Zerstörung des Kitt unserer Gesellschaft - gemeinsam arbeitende Menschen unterschiedlicher Generationen sind die Grundlage für wechselseitigen Respekt und Wertschätzung.
Doch warum funktioniert das nicht? Aus meiner Sicht, weil unser Arbeitsmarkt nach wie vor vielfach Arbeitskraft falsch einschätzt und einstuft. Unser System der Kollektivverträge treibt Gehälter (auch) dort künstlich in die Höhe wo es wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist. Zusätzlich gibt es eine geringe Mobilität im Arbeitsmarkt, kaum Flexibilität - den Ausweg daraus sieht man unter anderem beim ORF. Hier stimme ich Christoph Chorherr nicht zu - gerade beim ORF handelt es sich vielfach um "weiße Elefanten" die unglaubliche Privilegien genießen die Hohn und Spott für die prekären Arbeitsverhältnisse der nachkommenden ORFler sind (O-Ton eines jungen ORF-lers der mir selbiges hinterlegt mit den konkreten Zahlen berichtete).
Die selbstauferlegte Starre ist die Hürde und sie gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Montag, 19. Oktober 2009
Kennt Ihr das? Ein Hemd anziehen, bei den Schultern passts nur rund um die Taille wie ein Kartoffelsack und viel zu weit. Reinstopfen in die Hose und nicht wissen wohin mit dem ganzen Stoff? Ich hasse es. Das traurige Los der nicht Übergewichtigen in deutschsprachigen Breitengraden. Gilt genauso für Anzüge/Sakkos.
Seit meiner Jogi Löw Hemd Erfahrung geneiße ich taillierte gut geschnittene Hemden und habe an den anderen keine Rechte Freude mehr.
Doch es gibt Rettung - ich habe an der Ecke Kreuzgasse/Sommarugagasse in 1180 Wien einen Schneider gefunden!
Er wurde mir von einem Freund empfohlen, der sich dort alle Hemden tailliert schneidern lässt. Ich hab Ihn kürzlich ausprobiert und am vergangenen FR meine ersten 3 Hemden und 2 Sakkos abgeholt. Das Ergebnis ist mehr als überzeugend.
Alle Hemden herrlich tailliert, sowohl auf der Seite als auch am Rücken schön genäht, die Sakkos fantastisch (es waren wunderbare italienische Sakkos). Der Schneider hat mir erzählt, dass er vor seiner Selbständigkeit jahrelang bei Knize u einem andere Maßschneider im 1. Bezirk gearbeitet hat.
Seine Preise sind Kampfpreise - pro Hemd EUR 15,- und die Sakkos waren je nach Änderung bei EUR 30 und EUR 40,-. Bei hochwertigen Hemden die man gerne mag, lohnt sich das in jedem Fall ich hab mir zB ein 7 Jahre altes Paul Shark Hemd (daus aussieht wie neu) umnähen lassen und bin sehr happy damit.
Ich kann diesen Schneider nur wämrstens empfehlen!
Seit meiner Jogi Löw Hemd Erfahrung geneiße ich taillierte gut geschnittene Hemden und habe an den anderen keine Rechte Freude mehr.
Doch es gibt Rettung - ich habe an der Ecke Kreuzgasse/Sommarugagasse in 1180 Wien einen Schneider gefunden!
Er wurde mir von einem Freund empfohlen, der sich dort alle Hemden tailliert schneidern lässt. Ich hab Ihn kürzlich ausprobiert und am vergangenen FR meine ersten 3 Hemden und 2 Sakkos abgeholt. Das Ergebnis ist mehr als überzeugend.
Alle Hemden herrlich tailliert, sowohl auf der Seite als auch am Rücken schön genäht, die Sakkos fantastisch (es waren wunderbare italienische Sakkos). Der Schneider hat mir erzählt, dass er vor seiner Selbständigkeit jahrelang bei Knize u einem andere Maßschneider im 1. Bezirk gearbeitet hat.
Seine Preise sind Kampfpreise - pro Hemd EUR 15,- und die Sakkos waren je nach Änderung bei EUR 30 und EUR 40,-. Bei hochwertigen Hemden die man gerne mag, lohnt sich das in jedem Fall ich hab mir zB ein 7 Jahre altes Paul Shark Hemd (daus aussieht wie neu) umnähen lassen und bin sehr happy damit.
Ich kann diesen Schneider nur wämrstens empfehlen!
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Man könnte fast nostalgisch werden. Vor 6 Jahren im Oktober 2003 war ich auch schon als Vortragender auf der Frankfurter Buchmesse und habe damals einige gute Bekannte getroffen und kennen gelernt. Damals war alles noch ganz frisch und ich war um einiges aufgeregter und nervöser als heute. Damals von Blog zu sprechen, war wie heute Mitglieder für Scientology werben ...
Die Entscheidung von knallgrau sich schon so früh auf Weblogs, als Instrument des push button publishings Ursprung von Web 2.0 und Social Media, zu spezialisieren war goldrichtig.
Heute stellt sich nicht mehr die Frage ob man sich mit Social Media beschäftigen sollte oder nicht - die Frage ist nur mehr wie man es erfolgreich einsetzen kann. Und Kundenprojekte von Knallgrau wie der BMW YouTube Channel, der MINI YouTube Channel, das BEWAG Ökocenter oder die Facebook Projekte von Radio RTL 104.6 und viele Dutzend Projekte mehr sind die Richtmarken wie es geht.
Heute im Börsenblatt Cafe wird diskutiert "Social Media: Das große Gelaber?" Es ist auch gut weiterhin eine kritische Distanz zu bewahren, zu überlegen und pragmatisch zu entscheiden. Nichts schadet der Branche mehr als unreflektiertes Sensationsgeschrei.
Gegen Ende 2008 und am Beginn 2009 waren auch wir vorsichtig, was unsere Erwartungen an 2009 anging - wird 2009 auch für knallgrau ein Krisenjahr? Lieber kaufmännische Vorsicht walten lassen und konservativ planen, war unsere Devise.
Das Gegenteil war der Fall - in einem gemeinsamen Kraftakt aber auch unterstützt von der Branche gelingt die Sensation. Das Jahr 2009 wird das erfolgreichste in der Geschichte von Knallgrau. Wie spüren sehr deutlich den advertising shift und das Marktwachstum im Bereich Social Media und sehen erfreut, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden erfolgreich bedienen können.
Das ist toll. 6 Jahre später fühle ich mich gar nicht mehr so sehr als Web 2.0 Prophet, sondern als jemand der viel Spaß daran hat mit einem tollen Team erfolgreiche Projekte für Kunden umzusetzen. Und so solls weitergehen!
Die Entscheidung von knallgrau sich schon so früh auf Weblogs, als Instrument des push button publishings Ursprung von Web 2.0 und Social Media, zu spezialisieren war goldrichtig.
Heute stellt sich nicht mehr die Frage ob man sich mit Social Media beschäftigen sollte oder nicht - die Frage ist nur mehr wie man es erfolgreich einsetzen kann. Und Kundenprojekte von Knallgrau wie der BMW YouTube Channel, der MINI YouTube Channel, das BEWAG Ökocenter oder die Facebook Projekte von Radio RTL 104.6 und viele Dutzend Projekte mehr sind die Richtmarken wie es geht.
Heute im Börsenblatt Cafe wird diskutiert "Social Media: Das große Gelaber?" Es ist auch gut weiterhin eine kritische Distanz zu bewahren, zu überlegen und pragmatisch zu entscheiden. Nichts schadet der Branche mehr als unreflektiertes Sensationsgeschrei.
Gegen Ende 2008 und am Beginn 2009 waren auch wir vorsichtig, was unsere Erwartungen an 2009 anging - wird 2009 auch für knallgrau ein Krisenjahr? Lieber kaufmännische Vorsicht walten lassen und konservativ planen, war unsere Devise.
Das Gegenteil war der Fall - in einem gemeinsamen Kraftakt aber auch unterstützt von der Branche gelingt die Sensation. Das Jahr 2009 wird das erfolgreichste in der Geschichte von Knallgrau. Wie spüren sehr deutlich den advertising shift und das Marktwachstum im Bereich Social Media und sehen erfreut, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden erfolgreich bedienen können.
Das ist toll. 6 Jahre später fühle ich mich gar nicht mehr so sehr als Web 2.0 Prophet, sondern als jemand der viel Spaß daran hat mit einem tollen Team erfolgreiche Projekte für Kunden umzusetzen. Und so solls weitergehen!
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