Donnerstag, 7. August 2008
Twitter ist ein effizientes Tool zur Distribution von Inhalten. In Zukunft gibt es eine neue Möglichkeit für User um sich zu informieren, sollte twoday.net down oder offline sein - den Twoday.net Twitter Channel

follow and you will know ...

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Mittwoch, 6. August 2008
Lustiger als die Gerüchte war ja das öffentliche Dementi von Hans Dichand, mächtigstem Medienzar des Landes und Hälfteiegentümer der Kronen Zeitung, zu der Frage ob er der Vater von SPÖ Spitzenkandidat Werner Faymann sei:
Passend dazu macht das Magazin the gap ein Geschäft draus damit der Herr Dichand nicht dauernd dementieren muß:

fleissig bestellen!
Passend dazu macht das Magazin the gap ein Geschäft draus damit der Herr Dichand nicht dauernd dementieren muß:

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Freitag, 1. August 2008
Seit Jahren dasselbe - tolle Umfragewerte solange es nicht ans wählen geht und sobald die Wahl da ist immer ein Zittern am untersten Rand der Erwartungen. Das sind die Grünen.
Eine Partei die sehr viel Charme hätte, großes Potential, die inhaltlich viel anzubieten hat von der ich persönlich einzelne Vertreter sehr schätze.
Hat jemand diese Woche am DI den REPORT um 21:05 in ORF 2 gesehen? HC Strache gegen Eva Glawischnigg in der Kleingartensiedlung auf der Schmelz ... Ein Trauerspiel.
Eva Glawischnigg - man sollte meinen ein Politprofi, mit allen Wassern gewaschen seit über 10 Jahren in der Politik. Sie sitzt HC Strache gegenüber, einem doch sehr einfach gestrickten Menschen.
Das was es zu sehen gab war einfach traurig - Eva Glawischnigg sitzt wie eine übereifrige Klassensprecherin, schmallippig und verkrampft auf Ihrem Sessel und lässt sich von HC Strache komplett aus der Reserve locken.
HC Strache erwies sich dabei als geübter Demagoge, ging auf keine Frage ein und erbrach jedes Mal einen Schwall an Worthülsen, heißer Luft und Schlagwörtern ohne Kontext und Hintergrund.
Ich bekomme bei den hirnlosen Ansagen eines HC Strache auch Magenschmerzen - aber als Profipolitiker muß man da drüber stehen und entsprechend auskontern. Das fehlte leider komplett!
Massenmedial hatte dieses Duell traurigerweise einen klaren Sieger und der hieß nicht Eva Glawischnigg. Leider ist auch Alexander van der Bellen nicht wirklich der Performer in den TV Duellen ...
Als jemand der den Grünen (v.a. im Vergleich zur FPÖ) sehr viel mehr an Sympathie abgewinnen kann, verärgert mich sowas sehr!
Leider gibt es auch niemanden der hier nachzukommen scheint - und der solchen Situationen gewachsen scheint. Das mag ein anderes grundsätzliches Problem der Grünen sein - sie haben kein funktionierendes Altenteil. (ein Gedanke der übrigens in einem Gespräch mit helge entstand) SPÖ/ÖVP haben überall ein Pöstchen und ein Amterl um sich zu erneuern, verjüngen. Während bei den Grünen doch viele Mandatare aus rein wirtschaftlichen Gründen auf Ihr NR-Mandat angewiesen sind. Das hemmt diese Entwicklung imho sehr deutlich. De facto heißt das die Grünen müßten sich Ihren Sumpf erst schaffen, damit dort wieder was zu blühen beginnt ...
Eine Partei die sehr viel Charme hätte, großes Potential, die inhaltlich viel anzubieten hat von der ich persönlich einzelne Vertreter sehr schätze.
Hat jemand diese Woche am DI den REPORT um 21:05 in ORF 2 gesehen? HC Strache gegen Eva Glawischnigg in der Kleingartensiedlung auf der Schmelz ... Ein Trauerspiel.
Eva Glawischnigg - man sollte meinen ein Politprofi, mit allen Wassern gewaschen seit über 10 Jahren in der Politik. Sie sitzt HC Strache gegenüber, einem doch sehr einfach gestrickten Menschen.
Das was es zu sehen gab war einfach traurig - Eva Glawischnigg sitzt wie eine übereifrige Klassensprecherin, schmallippig und verkrampft auf Ihrem Sessel und lässt sich von HC Strache komplett aus der Reserve locken.
HC Strache erwies sich dabei als geübter Demagoge, ging auf keine Frage ein und erbrach jedes Mal einen Schwall an Worthülsen, heißer Luft und Schlagwörtern ohne Kontext und Hintergrund.
Ich bekomme bei den hirnlosen Ansagen eines HC Strache auch Magenschmerzen - aber als Profipolitiker muß man da drüber stehen und entsprechend auskontern. Das fehlte leider komplett!
Massenmedial hatte dieses Duell traurigerweise einen klaren Sieger und der hieß nicht Eva Glawischnigg. Leider ist auch Alexander van der Bellen nicht wirklich der Performer in den TV Duellen ...
Als jemand der den Grünen (v.a. im Vergleich zur FPÖ) sehr viel mehr an Sympathie abgewinnen kann, verärgert mich sowas sehr!
Leider gibt es auch niemanden der hier nachzukommen scheint - und der solchen Situationen gewachsen scheint. Das mag ein anderes grundsätzliches Problem der Grünen sein - sie haben kein funktionierendes Altenteil. (ein Gedanke der übrigens in einem Gespräch mit helge entstand) SPÖ/ÖVP haben überall ein Pöstchen und ein Amterl um sich zu erneuern, verjüngen. Während bei den Grünen doch viele Mandatare aus rein wirtschaftlichen Gründen auf Ihr NR-Mandat angewiesen sind. Das hemmt diese Entwicklung imho sehr deutlich. De facto heißt das die Grünen müßten sich Ihren Sumpf erst schaffen, damit dort wieder was zu blühen beginnt ...
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Donnerstag, 31. Juli 2008
Und das seit 4 Jahren und ich habe erst kürzlich in einer Zeitschrift davon gelesen (wars Format? oder das Profil mit dem Faymann Cover?). Angelika Reitzer ist eine erfolgreiche Jungautorin:
Die Autorin wurde 1971 in Graz geboren und lebt in Wien. Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Salzburg u. an der HU Berlin; Abschluss mit einer Arbeit über Ernst Jandls Poetik.
Ich freue mich sehr drüber, solche literarischen Perlen als User auf twoday.net zu haben!
Die Autorin wurde 1971 in Graz geboren und lebt in Wien. Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Salzburg u. an der HU Berlin; Abschluss mit einer Arbeit über Ernst Jandls Poetik.
Ich freue mich sehr drüber, solche literarischen Perlen als User auf twoday.net zu haben!
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Dienstag, 22. Juli 2008
Was beobachte ich in jüngster Zeit beim Bloggen? Beim mir persönlich?
Ich blogge mehr im Knallgrau Blog
Seit einiger Zeit versuche ich aktiv und bewusst mehr im Knallgrau Corporate Blog zu schreiben. Dieses Blog ist ein Fundus an Erfahrungen im Bereich Social Media und Web 2.0 und sollte als solches auch Interessenten an unseren Produkten und Dienstleistungen anziehen. In der Vergangenheit habe ich das ein wenig vernachlässigt. Das funktioniert sehr gut und Beiträge wie jener vom Techcrunch Meetup, der von den Lokalrundfunktagen 2008 in Nürnberg, oder jener von der Reboot10 in Kopenhagen bringen sehr spezifisches Publikum - woraus sich auch echte Kontakte und Gespräche ergeben. Was leider noch nicht klappt wie ich mir das wünsche ist die Beteiligung aller bei knallgrau - Beiträge wie Banken 2.0 von Wolfgang zeigen wie super das funktionieren kann. Aber daran arbeite ich intern ... mal sehen.

Quelle: http://www.rolotec.ch/blog/archives/2008/01/web_20_und_die.html
Ich twittere verstärkt
Mein Twitter Channel begann als Experiment vor weniger als einem Jahr. Seither ist die Reliability von twitter gesunken aber ich nutze den Dienst wegen der Netzwerkeffekte trotzdem stärker. Twitter verhindert bloggen und dient der Verbreitung von Informationen die zu kurz sind für einen Blogbeitrag bzw. wenn die Zeit fehlt. Interessant finde ich btw die Tatsache, dass ich mittlerweile 262 follower habe (Danke!) aber selbst nur 38 Leuten folge - oft hatte ich den Eindruck ein wechselseitiges "followen" unabhängig vom Interesse wird sozial erwartet? Vielleicht ist das auch oftmals die Intention aber es fehlt an der Konsequenz mich als "nicht follower" auch wieder rauszuhauen? In diesem Kontext finde ich auch tumbleblogs oder ähnliches wie soup.io sehr spannend - ist das vielleicht eine der neuen zukunftsträchtigen Formen von personal web publishing? Ganz im Sinne niederschwelliger Partizipation? Dazu passt auch ein interessantes Interview mit soup.io Mastermind und ex-Knallgrau Christopher Clay.
Offene Fragen?
Manchmal und das nicht erst seit gestern fällt mir die Abgrenzung zwischen dem Corporate Blog von Knallgrau und meinem Sierralog sehr schwer. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich als Unternehmer ja eine unnatürlich starke Bindung zum Corporate Blog habe. Vielleicht wäre in Zukunft die schön gestylte und gut integrierte Lösung von planet Knallgrau in der Website der Königsweg?
Zum anderen bin ich verwundert und gleichzeitig begeistert mit welcher hohen Qualität und Regelmäßigkeit zum Beispiel ein Helge Fahrnberger oder ein Hannes Treichl bloggt - Beide sind dadurch in sehr kurzer Zeit in allen Blogcharts massiv hinaufgeschossen. Ich weiß, dass eine ähnliche Qualität & Frequenz bei mir einen massiven Zeitaufwand beanspruchen würde. Entweder leisten sich die beiden genau den, oder sie machen was komplett anders. So oder so, leuchtende Beispiele die 2!
Und das wars auch schon wieder mit der Reflexion heute ;-)
Ich blogge mehr im Knallgrau Blog
Seit einiger Zeit versuche ich aktiv und bewusst mehr im Knallgrau Corporate Blog zu schreiben. Dieses Blog ist ein Fundus an Erfahrungen im Bereich Social Media und Web 2.0 und sollte als solches auch Interessenten an unseren Produkten und Dienstleistungen anziehen. In der Vergangenheit habe ich das ein wenig vernachlässigt. Das funktioniert sehr gut und Beiträge wie jener vom Techcrunch Meetup, der von den Lokalrundfunktagen 2008 in Nürnberg, oder jener von der Reboot10 in Kopenhagen bringen sehr spezifisches Publikum - woraus sich auch echte Kontakte und Gespräche ergeben. Was leider noch nicht klappt wie ich mir das wünsche ist die Beteiligung aller bei knallgrau - Beiträge wie Banken 2.0 von Wolfgang zeigen wie super das funktionieren kann. Aber daran arbeite ich intern ... mal sehen.

Quelle: http://www.rolotec.ch/blog/archives/2008/01/web_20_und_die.html
Ich twittere verstärkt
Mein Twitter Channel begann als Experiment vor weniger als einem Jahr. Seither ist die Reliability von twitter gesunken aber ich nutze den Dienst wegen der Netzwerkeffekte trotzdem stärker. Twitter verhindert bloggen und dient der Verbreitung von Informationen die zu kurz sind für einen Blogbeitrag bzw. wenn die Zeit fehlt. Interessant finde ich btw die Tatsache, dass ich mittlerweile 262 follower habe (Danke!) aber selbst nur 38 Leuten folge - oft hatte ich den Eindruck ein wechselseitiges "followen" unabhängig vom Interesse wird sozial erwartet? Vielleicht ist das auch oftmals die Intention aber es fehlt an der Konsequenz mich als "nicht follower" auch wieder rauszuhauen? In diesem Kontext finde ich auch tumbleblogs oder ähnliches wie soup.io sehr spannend - ist das vielleicht eine der neuen zukunftsträchtigen Formen von personal web publishing? Ganz im Sinne niederschwelliger Partizipation? Dazu passt auch ein interessantes Interview mit soup.io Mastermind und ex-Knallgrau Christopher Clay.
Offene Fragen?
Manchmal und das nicht erst seit gestern fällt mir die Abgrenzung zwischen dem Corporate Blog von Knallgrau und meinem Sierralog sehr schwer. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich als Unternehmer ja eine unnatürlich starke Bindung zum Corporate Blog habe. Vielleicht wäre in Zukunft die schön gestylte und gut integrierte Lösung von planet Knallgrau in der Website der Königsweg?
Zum anderen bin ich verwundert und gleichzeitig begeistert mit welcher hohen Qualität und Regelmäßigkeit zum Beispiel ein Helge Fahrnberger oder ein Hannes Treichl bloggt - Beide sind dadurch in sehr kurzer Zeit in allen Blogcharts massiv hinaufgeschossen. Ich weiß, dass eine ähnliche Qualität & Frequenz bei mir einen massiven Zeitaufwand beanspruchen würde. Entweder leisten sich die beiden genau den, oder sie machen was komplett anders. So oder so, leuchtende Beispiele die 2!
Und das wars auch schon wieder mit der Reflexion heute ;-)
Sierra - am 22. Juli 2008, 10:35
Donnerstag, 17. Juli 2008
Ich bin heute in Zürich als Gast bei einem Zwischenstop der Techcrunch Euro Tour die Techcrunch nach Paris, Berlin, Warschau, Rom, Dublin, Istanbul, Athen, Barcelona, Amsterdam, Oslo, Stockholm und Hamburg führt. Wien ist leider nicht auf der Liste.
Co-Organisatoren sind meine liebste Terminvereinbarungsengine Doodle und die moderne Interpretation der Online Festplatte Wua.la.
Gehostet wird das Event von unserem Kunden Swisscom im 15. Stockwerk des Bluewin Tower in Zürich - das Event ist komplett ausgebucht und ich freu mich schon drauf!
Co-Organisatoren sind meine liebste Terminvereinbarungsengine Doodle und die moderne Interpretation der Online Festplatte Wua.la.
Gehostet wird das Event von unserem Kunden Swisscom im 15. Stockwerk des Bluewin Tower in Zürich - das Event ist komplett ausgebucht und ich freu mich schon drauf!
Mittwoch, 9. Juli 2008
Es gab dazu ja schon vorab Infos bei Don, Rückfragen via twitter, Postings basierend auf einem Telefoninterview und zu guter letzt irreführende Schlagzeilen
Was ist los mit mindestenshaltbar.net?
Nach 2,5 Jahren wird die redaktionelle Betreuung von mindestenshaltbar.net durch Knallgrau eingestellt. Im Laufe der Zeit wurden durch viele engagierte AutorInnen und LeserInnen spannende Texte und Diskussionen hervorgebracht, die von kreativen Fotografen und Grafikern unterstrichen wurden. Knallgrau hat den Entschluss gefasst das Projekt nicht mehr in dieser Form weiter zu betreiben?

Warum diese Entscheidung?
Knallgrau ist kein Medienunternehmen, sondern ein innovativer und erfolgreicher Dienstleister. Mindestenshaltbar.net war zum Zeitpunkt seiner Entstehung ein spannendes Medien-Experiment (mit dem Ergebnis eines tollen Buchs).
Das Projekt hat Knallgrau sehr viel Geld gekostet (und keine Einnahmen generiert). Das war immer so geplant. Dieses Geld war eine bewusste und richtige Investition in unsere eigene Entwicklung - Wir sehen aber in der Phase in der das Produkt nun angekommen ist keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für Knallgrau im Kontext seiner Kerngeschäftsfelder.
Schlußendlich muß man auch offen sagen, dass sich mindestenshaltbar.net trotz des Einsatzes eines engagierten Chefredakteurs quantitativ nicht gut entwickelt hat. Ich würde auch offen die Frage stellen ob mindestenshaltbar.net ein Massenprodukt ist (werden kann) oder immer nur einem kleinen elitären Zirkel zugänglich bleibt?
Wie geht's nun weiter?

Turi2 titelt in der Tradition des deutschen Sozial- und Versorgungsstaates :-) Richtiger wäre:
Mindestenshaltbar.net: Das Magazin wird in die Freiheit und Hände von engagierten jungen Medienmachern übergeben. Junge und engagierte Medienmacher die schon immer wussten wie Medien von morgen funktionieren haben die einmalige Chance auf eine kostenfreie Spielwiese - Bei großem Erfolg, große Verdienstchancen!
Kurz gesagt - Knallgrau hat keine kommerziellen Absichten mit mindestenshaltbar.net. Wir suchen aber Menschen die sich unternehmerisch (oder eben ehrenamtlich) betätigen wollen und das Magazin weiterentwickeln.
Bestehende Verträge betreffend der Inhalte aus der Vergangenheit bleiben davon unberührt. Zukünftige vertragliche Verhältnisse mit Autoren sind alleinige Verantwortung der zukünftigen Betreiber.
Ich persönlich würde dem Magazin eine solide wirtschaftliche Zukunft wünschen auf Basis eines breiten Zuspruchs einer regelmäßigen Leserschaft und wer weiß vielleicht reichen ja schon 1000 Fans?
Wir freuen uns also auf Bewerbungen von Einzelpersonen oder Gruppen mit denen wir dann die weiteren Rahmenbedingungen einer Überführung im Detail klären würden.
Sollte sich niemand dafür interessieren und finden, würde das Projekt "as is" eingestellt werden.
Was ist los mit mindestenshaltbar.net?
Nach 2,5 Jahren wird die redaktionelle Betreuung von mindestenshaltbar.net durch Knallgrau eingestellt. Im Laufe der Zeit wurden durch viele engagierte AutorInnen und LeserInnen spannende Texte und Diskussionen hervorgebracht, die von kreativen Fotografen und Grafikern unterstrichen wurden. Knallgrau hat den Entschluss gefasst das Projekt nicht mehr in dieser Form weiter zu betreiben?

Warum diese Entscheidung?
Knallgrau ist kein Medienunternehmen, sondern ein innovativer und erfolgreicher Dienstleister. Mindestenshaltbar.net war zum Zeitpunkt seiner Entstehung ein spannendes Medien-Experiment (mit dem Ergebnis eines tollen Buchs).
Das Projekt hat Knallgrau sehr viel Geld gekostet (und keine Einnahmen generiert). Das war immer so geplant. Dieses Geld war eine bewusste und richtige Investition in unsere eigene Entwicklung - Wir sehen aber in der Phase in der das Produkt nun angekommen ist keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für Knallgrau im Kontext seiner Kerngeschäftsfelder.
Schlußendlich muß man auch offen sagen, dass sich mindestenshaltbar.net trotz des Einsatzes eines engagierten Chefredakteurs quantitativ nicht gut entwickelt hat. Ich würde auch offen die Frage stellen ob mindestenshaltbar.net ein Massenprodukt ist (werden kann) oder immer nur einem kleinen elitären Zirkel zugänglich bleibt?
Wie geht's nun weiter?

Turi2 titelt in der Tradition des deutschen Sozial- und Versorgungsstaates :-) Richtiger wäre:
Mindestenshaltbar.net: Das Magazin wird in die Freiheit und Hände von engagierten jungen Medienmachern übergeben. Junge und engagierte Medienmacher die schon immer wussten wie Medien von morgen funktionieren haben die einmalige Chance auf eine kostenfreie Spielwiese - Bei großem Erfolg, große Verdienstchancen!
Kurz gesagt - Knallgrau hat keine kommerziellen Absichten mit mindestenshaltbar.net. Wir suchen aber Menschen die sich unternehmerisch (oder eben ehrenamtlich) betätigen wollen und das Magazin weiterentwickeln.
Bestehende Verträge betreffend der Inhalte aus der Vergangenheit bleiben davon unberührt. Zukünftige vertragliche Verhältnisse mit Autoren sind alleinige Verantwortung der zukünftigen Betreiber.
Ich persönlich würde dem Magazin eine solide wirtschaftliche Zukunft wünschen auf Basis eines breiten Zuspruchs einer regelmäßigen Leserschaft und wer weiß vielleicht reichen ja schon 1000 Fans?
Wir freuen uns also auf Bewerbungen von Einzelpersonen oder Gruppen mit denen wir dann die weiteren Rahmenbedingungen einer Überführung im Detail klären würden.
Sollte sich niemand dafür interessieren und finden, würde das Projekt "as is" eingestellt werden.
